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Vergleich der Lichtempfindlichkeit von CCD-Kameras

Die Lichtempfindlichkeit ist ein wichtiges Leistungsmerkmal bei CCD-Kameras. Diese wird üblicherweise in Lux [lx] angegeben und entspricht der Beleuchtungsstärke* eines Objektes bei welcher die CCD-Kamera noch ein brauchbares Ausgangssignal liefert.

Leider führt diese Angabe der Lichtempfindlichkeit oft zu Verwirrungen. Zwar ist die Beleuchtungsstärke in Lux ein eindeutiger Wert, jedoch müssen für einen genauen Vergleich zwischen Kameras noch einige weitere Parameter bekannt sein, die den Lux-Wert erheblich beeiflussen können.

Dies sind :
  • die Lichtstärke des verwendeten Objektives
  • die Farbtemperatur der Lichtquelle
  • der Pegel des Videosignales (IRE)
  • der Signal- Rauschabstand
  • und der Reflexionsgrad des Objektes mit dem gemessen wurde.
Es gibt kein genormtes Verfahren für die Messung der Lichtempfindlichkeit, und dies führt leider dazu, daß so macher Hersteller für CCD-Kameras seine Werte „schönrechnet“. So kommt es daß, z.B. Farbkameras mit einer Angabe von 0,05 Lux im direkten Vergleich schlechter abschneiden können als eine Farbkamera mit 0,3 Lux. Da im wesentlichen der CCD-Chip die Lichtempfindlichkeit bestimmt, kann man in der Regel davon ausgehen das Kameras mit gleichem CCD auch etwa die gleiche Lichtempfindlichkeit haben.

* Die Beleuchtungsstärke E gibt das Verhältnis des auffallenden Lichsstromes zur beleuchteten Flächen an. Die Beleuchtungsstärke beträgt 1 Lux [lx], wenn ein Lichtstrom von 1 Lumen [lm] auf eine Fläche von 1 x 1m gleichmäßig auftrifft.

© Thomas Stelzl, all rights reserved
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